Heizen mit Infrarotheizplatten

Heizen mit Infrarotheizplatten

 

Mit diesen 6 Tipps vermeiden Sie die größten Fehler.

 

Wir sehen in der Praxis sehr häufig, dass Kunden bzgl. Infrarotheizungen falsch oder unvollständig
beraten werden mit der Folge, dass das Ziel, nämlich Einsparung von Strom bzw. Reduzierung der
Heizkosten in vielen Fällen nicht erreicht werden können.

Oder dass sich die Menschen Infrarotheizplatten im Baumarkt oder im Internet online kaufen und einfach irgendwo im Zimmer hinhängen oder montieren.

 

Wenn Sie diese 6 Tipps berücksichtigen, können Sie Fehleinkäufe vermeiden.

 

 

 

Grundsätzliches:

 

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, einen Raum zu erwärmen bzw. zu beheizen:

 

  1. Mit üblichen Konvektionsheizungen, die die Raumluft erwärmen.
  2. Mit Infrarotheizungen bzw. Wärmestrahlungsheizungen, die vorrangig Wände etc. temperieren.

 

Auf die Vor- und Nachteile dieser beiden total unterschiedlichen Methoden gehe ich hier nicht ein.

 

 

 

Tipp Nr.1

Richtig dimensionierte Heizplatten

 

Damit der jeweilige Raum auch entsprechend erwärmt wird, müssen die Wärmeverluste durch das Mauerwerk, Fenster, Dach etc. berechnet werden. Das ist reine Physik. Hinzu kommen noch die sogenannten „Lüftungsverluste“ (hierzu gibt es vom Gesetzgeber vorgegebene Rechenformeln). Natürlich kann man die Wärmeverluste auch mit dubiosen Tabellen  „schätzen“. Aber das überlassen wir den Unkundigen…. Aus den berechneten Wärmeverlusten eines Raumes berechnen wir letztendlich die erforderliche Heizleistung für diesen Raum. Daraus ergibt sich dann die Größe der Infrarotheizplatte(n). Zusammengefasst: Berechnungen sind besser als schätzen mit dem berühmten Daumen.

 

 

 

Tipp Nr.2

Strahlungssymmetrie

 

Dies ist besonders wichtig bei größeren Räumen wie Wohnzimmer. Wenn ein solcher Raum mit nur einer Infrarotheizplatte beheizt wird, ergeben sich mit Sicherheit ungleiche Raumtemperaturen. Auf den Punkt gebracht: Zwei Heizplatten sind besser als eine und drei sind besser als zwei.

 

 

 

Tipp Nr.3

Qualitätsmerkmale von Infrarotheizplatten

 

Ein „geübtes Auge“ erkennt z.B. die Verarbeitungsqualität aber leider nicht die Infrarotwärmeleistung einer Heizplatte. Eine Infrarotheizplatte mit der Angabe „800 Watt“ bedeutet lediglich, dass diese Heizplatte eine Leistungsaufnahme von 800Watt hat. Sagt aber nichts darüber aus, wie hoch der Anteil der Infrarot-Strahlungs-Leistung ist. Doch das ist gerade das Entscheidende. Nur mit Hilfe einer Wärmbildkamera, mit der man über einen längeren Zeitraum bestimmte Daten von Infrarotheizplatten ermitteln kann und den richtigen physikalischen Formeln kann man die Wärmestrahlungsleistung von Infrarotheizplatten berechnen. Wir haben dieses in einer sehr zeitaufwändigen Eigenstudie getan und haben deshalb nur solche Infrarotheizplatten im Angebot, die unseren eigenen hohen Qualitätsanforderungen entsprechen. Infrarotheizplatten vom Baumarkt, Discounter etc. kann man mit unseren Premium Qualitätsheizplatten deshalb nicht vergleichen.

 

 

 

Tipp Nr.4

Thermostate zur Raumtemperaturregelung

 

Die Bedeutung von Thermostaten wird generell unterschätzt. Thermostate regeln ja die Raumtemperatur und sind hauptverantwortlich dafür, dass eine möglichst konstante Raumtemperatur eingehalten wird. Dafür ist z.B. die Angabe der „Hysterese“ ein wichtiger Kennwert. Diese gibt an, wie hoch die Temperaturschalt-Differenz beim Ein-und Ausschalten sind. Eine kleine Hysterese von z.B. 0,3°C ist also besser als eine Hysterese von 1°C.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch, an welcher Stelle im Raum der Thermostat platziert wird, denn an dieser Stelle wird die Raumtemperatur gemessen. Werden Thermostate an falschen Stellen montiert, kann das höhere Heizkosten bedeuten und damit verbunden, ungleichmäßige Raumtemperaturen.

 

 

 

Tipp Nr.5

Heiz-und Lüftungsverhalten der Bewohner

 

Mit Infrarotheizungen möchte man ja Heizkosten sparen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man die Infrarotheizung auch richtig einsetzt. Infrarotheizungen sollen ja vor allem die Wände eines Raumes temperieren. Sind die Wände temperiert, geben diese die gespeicherte Wärme als Strahlungswärme an den Raum ab. Nur in diesem Fall kann die Raumlufttemperatur um 2-4 °C reduziert werden. Schaltet man hingegen die Infrarotheizung andauernd ein und aus bzw. dreht man den Thermostat laufend hoch und runter, können die Wände keine Wärme speichern, weil diese

 

immer wieder abkühlen. Ein Beispiel hierfür ist z.B. die berühmte „Nachtabsenkung“ usw. Also hier gilt: Stellen Sie die Raumtemperatur über den Thermostat so ein, dass diese für Sie optimal ist. Vielleicht müssen Sie hierzu einige Tage experimentieren. Dann gilt aber: „Finger weg vom Thermostat“.

 

 

 

Tipp Nr.6

Richtige Montageorte der Infrarotheizplatten

 

Damit hautsächlich die Wände in einem Raum von Infrarotheizplatten temperiert werden können, müssen die Infrarotheizplatten an den richtigen Stellen/Plätzen im Raum montiert werden. Denn die Strahlungsleistung von Infrarotheizungen nimmt mit der Entfernung stark ab. Dieses Thema ist wirklich eine Wissenschaft für sich. Eines ist jedoch ganz sicher: Sind die Infrarotheizplatten an ungeeigneten Plätzen im Raum montiert, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass das legendäre „Kachelofenklima“ nicht erreicht wird und Heizkosten nicht reduziert werden können.

 

Wie man sehen kann, ist richtiges Heizen mit Infrarotheizplatten gar nicht so einfach wie es oftmals dargestellt und behauptet wird. Aber dazu gibt es ja Fachleute wie uns.

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